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  • Laurin & Sami

Die Türkei empfängt uns herzlich!

Angekommen an der türkischen Grenze war uns beiden die Freude förmlich ins Gesicht geschrieben. Die erste Grenze mit eigenem Fahrzeug passieren und auf einen neuen Kontinent übertreten. Der Grenzübertritt hat einiges an Zeit gekostet und zur Überraschung war in Samis grüner Karte die Türkei gestrichen. So mussten wir eine Versicherung für 50€ kaufen. Ärgerlich… (Anfängerfehler)

Noch in Griechenland haben wir uns um eine Couch in Istanbul gekümmert. Kaum über der Grenze brach der Kontakt vorerst ab. Mist das Internet… (Anfängerfehler).

Wir haben uns einen Schlafplatz gesucht und wurden in der ersten Nacht direkt mit Feuerwerk und lauter Musik begrüßt. Im Nachbardorf wurde wohl eine Hochzeit gefeiert. Schon beim ersten Tankstopp durften wir die Gastfreundlichkeit der Türken kennen lernen... Es gab Cay! Hier gefällt es uns prächtig!


Um Papierkram zu erledigen und etwas Geschwindigkeit herauszunehmen, verbrachten wir ganze 5 Tage bei Ali und Nesrin in Istanbul. Ali war unsere erste richtige Couchsurfing-Erfahrung, was soll man sagen? Wir hatten so viel Spaß, dass wir bei Abfahrt schon fast traurig waren. Wir konnten zeigen wie Kayzaşman (Kaiserschmarrn) gemacht wird und haben erste Einblicke in die türkische Küche genießen können.


Geburtstag und Kayzaşman in Instanbul

Istanbul ist riesig! Der Verkehr ist chaotisch und es ist eindrucksvoll wie viele Moscheen es dort gibt. Besonders aufgefallen ist uns der Einklang zwischen alt und neu. Viele Antike Bauwerke zwischen hochmodernen. Für unseren Geschmack ist es jedoch etwas touristisch und viel zu groß. Mit eigenen Motorrädern ist der Verkehr eine wahre Qual. Wir haben mehr als 2 Stunden gebraucht bis wir einigermaßen aus der Stadt waren.




Weiter ging es Richtung Canakkale, Troja Besichtigen und paar Fotos mit dem Trojanischen Pferd schießen. Leider wird für jede Attraktion Geld genommen. Das nervt… So haben wir uns kostenlose Attraktionen angeschaut, wie beispielsweise Alexandria Troias.



Auf dem Weg dorthin hat Laurin seine Navigationskünste ausgepackt, da seiner Meinung die gut ausgebauten Straßen „langweilig“ sind. Resultat war, dass wir den ganzen Tag auf unbefestigten Straßen unterwegs waren und durch kleinste Dörfer fuhren. Auch wenn es anstrengend ist Offroad unterwegs zu sein. Es macht einfach Spaß! Man schaut hinter die touristischen Kulissen und sieht, wie die Menschen wirklich leben. Das werden wir öfters machen!

In der Türkei sind Landstraßen wirklich gut ausgebaut, doch biegt man ab, dauert es nicht lange bis es nur noch Schotterpisten sind. Laurin‘s Paradise. Sami als „Fahranfängerin“ (erste Saison) schlägt sich wacker und hat auch Spaß dran.



Wir haben trotz fehlendem Asphalt unserem Spaß

An einem wunderschönen Platz am Meer haben wir zwei Tage verbracht, aber nicht, weil dort gutes Wetter hatten. Im Gegenteil, es regnete zwei Tage und wir hatten wahrhaftig keine Lust erneut im Regen fahren zu müssen. Durch das Tarp war es jedoch auch möglich circa zwei Meter aus dem Zelt zu gehen (Jihaaa…)


Der Regen hörte auf, wir packten unsere Sachen und Laurin’s Navigationskünste führten uns dieses Mal durch matschige Wege… Trocken macht es mehr Spaß! So haben wir eine traumhafte Bucht über iOverlander angesteuert. Bis auf die Moskitos ein Traum. Geweckt wurden wir abermals durch Regen. Dieser wollte, den ganzen Tag nicht aufhören, sodass wir das Zelt im Nassen einpackten und Bergama ansteuerten. Hier haben wir erneut eine Couch organisiert.


Wunderschön, wenn es nicht regnet

Kurz ein paar Worte über die App „iOverlander“: Wir haben über einen weiteren Reisenden (Sven) von der App erfahren. Es handelt sich dabei um eine App in der andere Reisende geeignete Schlafplätze, oder weitere Attraktionen eintragen können. Diese ist frei erhältlich und auch offline nutzbar. Wir nutzen die App seitdem wir in der Türkei sind fast täglich und sind wirklich begeistert. Bisher hat uns wirklich jeder Spot super gefallen! (Außer der in Didim à siehe Blogartikel: „mittendrin, statt nur dabei! (Gänsehaut pur)). Wir unterstützen das Projekt und tragen selbst fleißig weitere Plätze ein.

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