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  • Laurin & Sami

Kappadokien und raus aus der Türkei

Laurin’s Mama hat sich spontan entschieden nach Kayseri zu fliegen, um eine Woche mit uns in Kappadokien zu verbringen. Wir haben die Gepäcksituation etwas umdisponiert und gabelten sie abends am Flughafen auf. Am nächsten Tag sind wir gemeinsam nach Kappadokien gefahren und haben das Zelt an einem atemberaubenden Platz aufgeschlagen. Was soll man sagen… Kappadokien ist von der Natur einfach einzigartig und unbeschreiblich schön! Der perfekte Ort um Urlaub von seiner eigenen Reise zu machen.



Wir wollten unbedingt die Heißluftballons sehen, aber auf Grund des Windes war es die ersten Tage nicht möglich. Wir gingen Wandern und ließen uns von der Natur, sowie den Häusern in den Felsen beeindrucken. Einen Regentag verbrachten wir in einem Hostel. Als wir abends durch die Stadt schlenderten fragten wir bei jedem Reiseveranstalter nach, ob die Heißluftballons am nächsten Morgen fliegen werden. Es stand 50:50, dass hieß wir werden früh aufstehen und an unser gewohnten Campingspot fahren. Gegen 03:00 konnte man kaum noch ein Auge zudrücken. Auf der Straße viel Verkehr, ständig flogen Autotüren zu… Uns war klar, die Heißluftballonmaschinerie ist im Gange. So weckten wir Mama auf und machten uns auf den Weg.

Angekommen auf dem Berg war im ganzen Tal das Summen der Ventilatoren zu hören. Eine Stunde später stiegen ungefähr 20 Baloons in die Luft. Wir waren sprachlos als weitere 20 Minuten später bestimmt mehr als 100 Ballons am Morgenhimmel zu sehen waren. Wir sprangen herum… Guck hier…. Oh Nein Guck mal da! Einfach atemberaubend! Eines der Baloons kam so nahe, dass Laurin den Insassen einen Handschlag geben konnte.






Wir lernten Jürgen kennen, ein Motorradreisender aus Belgien. Wir verstanden uns so gut, dass wir einige Abende zusammen verbrachten.

Wir feierten gemeinsam den ersten Geburtstag auf Reisen, Laurin wurde 25, am schönsten ist es natürlich mit Mama! Wir genossen die gemeinsame Zeit so sehr, dass diese dann doch viel zu schnell vorbei war. Eine knappe Woche verging wie im Flug! Kappadokien hat uns in seinen Bann gezogen. Wir verbrachten ganze zwei Wochen dort. Haben eine grandiose Offroad-Tour ohne Gepäck gemacht, unsere Seele einfach baumeln lassen...



Nach 14 Tagen war es dann aber an der Zeit weiter zu fahren.

Wir fuhren Richtung Trabzon.

Unterwegs trafen wir an einer Tankstelle Greg, ein Franzose in unserem Alter, der ebenfalls mit seinem Motorrad unterwegs ist. Seiner Empfehlung nach sind wir den „Black Canyon“ gefahren. Hier ist man neben den Canyon in Tunneln unterwegs, einfach grandios!

Wir entschlossen einige Tage mit Greg weiter zu reisen.

Wir wollten die D915 fahren, die als die „gefährlichste Straße der Welt“ gilt.

Dort angekommen wurden wir gestoppt. Am Vortag sind zwei Jandarma durch eine Lawine verunglückt. Diese sei nicht passierbar. Wir drehten um und machten einen großen Bogen um die besagte Straße.

Wir fuhren unendlich lange Schotterpisten, bis wir in einen Nebel hineinkamen, dass man keine 15 Meter weit sehen konnte. Konzentration pur…. Und dann lag Greg, der vorne fuhr, plötzlich auf dem Boden. Ein LKW kam ohne Licht entgegen. Ein kurzer Wutausbruch und es ging weiter… Was anderes blieb nicht übrig. Gefühlte hundert Kilometer weiter endlich wieder klare Sicht.




Leider haben wir Ramadan in den Gemütern der Menschen stark gemerkt. Die großartige Gastfreundlichkeit und die strahlenden Gesichter wurden zunehmend weniger. So entschieden wir uns ein neues Land zu erkunden… Armenien wir kommen!

Die Straße nach Armenien war die bisher schlechteste Straße überhaupt. Wenn man das überhaupt Straße nennen kann. In Armenien angekommen wurden die Straßen leider auch nicht besser. Das Land mit den schlechtesten Straßen erwartet uns.


Und zu guter letzt noch ein paar Bilder:

Eine Kirche in Stein gehauen



Auf der Suche nach Spuren der Vergangenheit




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