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  • Laurin & Sami

Unser Start

Aktualisiert: 7. Apr 2019

Der 17.03.2019 war unser Starttermin. Wir haben ihn uns fix in den Kopf gesetzt und wollten diesen einfach nicht verschieben. Erste Priorität war unser Auszug aus der Wohnung, die wir am 15. übergeben mussten. Den Auszug haben wir etwas auf die leichte Schulter genommen und erst 5 Tage davor angefangen. Dank Björn und Robin haben wir es dann doch geschafft.


Die ToDo-Liste der Motorräder war während dem Auszug etwas vernachlässigt worden, weshalb wir noch am 16. bis nachts an den Motorrädern herum werkelten. Die Transe brauchte noch neue Reifen und ein neues Kettenkit. Die Werkzeugrohre mussten befestigt werden und das Werkzeug gepackt. Es endete letztendlich in einem wahllosen Platz suchen und restliches Equipment hineinstopfen. Wir standen beide neben den Motorrädern und wussten, dass wir nochmal umpacken und aussortieren müssen. „Ach egal, das machen wir unterwegs…“


kurz vor Abfahrt

Etwas müde und verschlafen, aber voller Aufregung trafen wir uns mit unserer Familie und engsten Freunden nochmal zum Brunch, woraufhin wir dann losfuhren. Es war großartig alle nochmal herzlich in den Arm nehmen zu können, um dann auf große Tour zu fahren. Auch wenn Abschied nicht immer leicht ist.


Wir starteten mit viel Regen und schlechtem Wetter, es kann ja nur besser werden… Erster Halt waren Mae und Kay. Sie empfingen uns herzlich und überließen uns ihr Bett. Es war ein toller Abend mit vielen Reisegesprächen. Am nächsten Tag fuhren wir erneut im mit leichtem Regen Richtung Lörrach. Dort verbrachten wir zwei Nächte erneut im Bett, bei Martin und Josh daheim. Wir packten erneut und fanden noch Fernbedienungen vom Fernseher (HÄÄÄÄ?), die wir mit anderen Sachen direkt nach Hause schickten. Die erste „Panne“ lies nicht lange auf sich warten. Der Kettenöler der Transe machte Probleme. War jedoch schnell behoben. Wird hoffentlich die letzte Panne gewesen sein (ganz bestimmt!...Hust).


Und da uns die Betten anderer so gut gefallen, sind wir aufgebrochen nach Tirol um David und Evi (We2r) zu besuchen. Je höher wir fuhren, desto höher wurden auch die Schneeberge an den Straßenrändern, aber auch die Landschaften immer schöner. Langsam fühlt man, dass man nicht mehr in bekanntem Terrain ist. Bei David und Evi verbrachten wir erneut zwei Tage mit langen Abenden und tollen Gesprächen. Die beiden haben durch ihre Geschichten und Erlebnisse unsere Vorfreude auf unser Abendteuer extrem gesteigert. Und das Essen muss auch nochmal gaaaaanz groß hervorgehoben werden. Absoluter Wahnsinn. Danke euch beiden für das die Hammer Zeit.


Je tiefer wir in die Alpen fuhren, desto mehr Schnee lag an den Seiten.

Dort weg gefahren waren wir nun auf uns gestellt. Das erste Mal Schlafplatz suchen, das erste Mal wild campen, das erste Mal selbst kochen auf der Weltreise… Wir lassen es langsam angehen. Und fahren über den Brenner Richtung Südtirol. Dort haben wir direkt auf Anhieb einen schönen Schlafplatz mit kleiner Offroad-Einlage gefunden.


Unser erster Schlafplatz auf der Reise

Am nächsten Morgen hieß es den steilen Berg wieder hoch fahren. Samis Motor heult auf und sie fährt Vollgas den Waldweg hoch, verlor die Kontrolle und legte das Motorrad sauber ab. Wir wissen nun, dass die Koffer auf keinen Fall halten werden =(. Denn schon nach dem kleinen Ausrutscher waren diese ab und nur mit Gehämmer wieder ans Motorrad zu befestigen. Sami lies es nicht auf sich sitzen und fuhr den Waldweg erneut (diesmal ohne Koffer) runter und wieder hoch. So Waldweg und erste Offroad-Einlage bezwungen. =D

Es ging weiter durch die Dolomiten mit unendlich vielen Kurven und Hammer Aussichten. Da wir es langsam angehen, blieben wir die zweite Nacht ebenfalls in den Dolomiten und suchten uns an Nähe La Muda am Fluss einen Schlafplatz. Die Nächte sind doch noch recht frisch Mitte März.


Ein Blick auf die mächtigen Dolomiten

Kuze Pause nach langer Passauffahrt

Uuuuund Pass geschlossen... Wieder umdrehen und runter =D

Da wir absolute Warmduscher sind haben wir uns entschlossen die Fähre von Ankona nach Ingoumenitsa zu nehmen. Hoffentlich sind es in Griechenland ein paar Grad wärmer…


Auf dem Weg nach Ankona haben wir noch einen Abstecher in Venedig gemacht und uns die Stadt zu Fuß angeschaut.

Fazit: Viele Touristen, keine Toiletten, teuer, aber besonders wenn es dunkel ist hat Venedig seinen ganz besonderen Flair, der schwer zu beschreiben ist.



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